Archive for August 14th, 2008

Re: Die Mehrheit will telefonieren……. - Proteste gegen Mobilfunkmasten bedrohen …

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telefonierendoch wortklauberei. es ging mir nicht darum zu zeigen dass
> es in peru keine handys gibt, sondern dass genügend plätze auf der
> welt existieren, an denen nicht das hirn durch elektromagnetische
> strahlen gegrillt wird.
Dann solltest du dir Formulierungen wie “die haben da keine Handys”
sparen, besonders in Bezug auf Länder, die mit der Mobilfunkerei im
heutigen Sinne früher angefangen haben als Deutschland.
> weiterhin glaube ich nicht dass es für “die Damen und Herren
> Mobilfunker wohl eine böse Überraschung geben würde, wenn man sich
> wirklich mal die Mühe machen würde die Mehrheitsverhältnisse zu
> ermitteln” eine abstimmung in deutschland würde, und davon bin ich
> überzeugt, eine mehrheit an “mobilfunkern” zeigen…
Das dürfte schwer werden. Es gibt rund 61Mio Wahlberechtigte in
Deutschland. Dem stehen ca. 54Mio Handys gegenüber. Der Branchenverband
schätzt, das davon ca. 3-4Mio ungenutzt Prepaid Handys sind, deren
Karten in kürze deaktiviert werden. Weiter wird geschätzt, das 20-25%
der subventionierten Handys ins Ausland (z.B. Tschechien) verschoben
worden sind. Es ist inzwischen auch üblich geworden sich zwei Handys
zuzulegen (Subvention machts möglich) um günstige Tarifzeiten bei
unterschiedlichen Anbietern auszunutzen. Ein Gutteil der Handys
befindet sich im Besitz von Jugentlichen unter 18 Jahren. Ich denke ein
Anteil von ebenfalls 20-25% Zweithandynutzer und Jugendlichen ist nicht
zu hoch gegriffen. Da bleiben dann 25-30Mio Wähler, die auch noch
bereit sein müssen einen Masten auf ihrem Haus oder in dessen Nähe zu
dulden. Das dürfte schwierig werden auf mehr als 30Mio Stimmen zu
kommen…
mfg
M.Baehr

Ergänzung - 10 Prozent der Deutschen telefonieren üb…

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Nachteile von Skype
Skype ist eine der besten Lösungen im Bereich der
Voice-over-IP-Technologie, dies wird von fast niemandem in Frage
gestellt, aber natürlich hat Skype nicht nur Vorteile, sondern auch
ein paar Nachteile.
Zunächst einmal muss gesagt werden, dass sich Skype im Moment noch
nicht für alle Internetnutzer eignet. Zum einen benötigt man für
sorgloses Telefonieren mit Skype einen Breitbandanschluss und eine
Flatrate, denn nur dann kann man mit Skype ständig erreichbar sein
und die Kosten für den Internetzugang übersteigen nicht den Wert für
das Telefonieren. Man darf nicht vergessen, dass Telefonieren
zwischen zwei Skype-Nutzern zwar kostenlos ist, dass dies aber nicht
für Telefongespräche gilt, die vom Computer ins Festnetz geführt
werden und auch nicht für Gespräche vom Festnetz zum Computer. In
ersterem Fall spricht man von SkypeOut und hier liegen die Kosten
zwar nicht besonders hoch, doch kostenloses Telefonieren ist eben
nicht möglich. Wenn die meisten Freunde, Bekannte, Familienmitglieder
und Geschäftspartner also nicht über Skype verfügen, lohnt sich die
Einrichtung von Skype eigentlich nicht. Call-by-Call-Anbieter bieten
hier günstigere Angebote.
Die Erreichbarkeit mit Skype aus dem Festnetz ist technisch auch kein
Problem, allerdings können bei Telefonanrufen vom Festnetz zum PC
ganz schöne Kosten entstehen, denn der so genannte SkypeIn-Service
ist nicht kostenlos und je nach vergebener Telefonnummer können die
Kosten sogar enorm hoch werden. Wenn man die Gesprächspartner darauf
nicht vorbereitet, zieht man sich so schnell einigen Unmut zu.
Skype ist also zwar dabei sich immer mehr zu verbreiten, solange
allerdings ein Großteil der eigenen Telefongespräche nicht zu anderen
Skypenutzern geführt wird, sollte man auf den Festnetzanschluss nicht
verzichten.
Ein anderer potentieller Nachteil von Skype könnte die Sicherheit
sein. Da Skype noch in den Anfängen steckt, kann im Moment zur
Sicherheit von Skype kein abschließendes Urteil abgegeben werden. Die
mangelnde Sicherheit könnte sich daher noch als Nachteil von Skype
erweisen. Skype arbeitet zwar mit Verschlüsselungen, doch sind diese
Verschlüsselungen durchaus bekannt und können daher relativ einfach
nachvollzogen werden. Es dürfte also theoretisch kein allzu großes
Problem darstellen, Skype-Nachrichten zu entschlüsseln, vor allem
auch weil die Peer-To-Peer-Technik damit arbeitet, dass alle Computer
im Peer-To-Peer-Netz gleichberechtigt sind und damit eigentlich
ähnliche Zugriffsrechte haben. Ein weiterer Nachteil von Skype ergibt
sich aus der Verwendung von proprietären Protokollen. Das bedeutet
nämlich, dass die Software von Skype mit anderen Voice over
IP-Angeboten und -Anbietern nicht kompatible ist. Es kann also
passieren, dass man mit einem anderen Voice-over-IP-Nutzer
telefonieren will, dies aber entweder gar nicht funktioniert oder
aber auf jeden Fall Kosten verursacht, obwohl ja eigentlich über das
Internetprotokoll telefoniert wird. Dies ist natürlich im Gegensatz
zu vielen anderen Leistungen von Skype nicht besonders
benutzerfreundlich. Aus diesem Grund hat Skype auch angekündigt, dass
in Zukunft unter Umständen auch Verbindungen zu anderen
Voice-over-IP-Anbietern kostenlos sind, beziehungsweise überhaupt
erst möglich werden. Freie SIP-basierte Voice-over-IP-Anbieter sind
nämlich im Internet oft ebenso frei verfügbar und sind weitaus
kompatibler wenn auch nicht so praktisch wie Skype.
Wenn Verbindungen zu SIP-kompatiblen Voice-Over-IP-Netzwerken möglich
werden und sich Skype also auch anderen Anbietern öffnet, dann
überwiegen bei Skype bald eindeutig die Vorteile.