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> väterchen, du willst mir also erzählen dass auf einem 4.000m hohen
> berg in den peruanischen Anden ein mobilfunkmast steht?
> ich könnte dazu jetzt *rofl* schreiben aber das wäre gelogen. denn
> ich werf mich hier nicht auf den boden. also: lol
Ich habe nicht behauptet, das in jedem Winkel dort Mobilfunk möglich
ist. Es wohnen dort aber auch nicht in jedem Winkel Menschen. Dort wo
Menschen wohnen und das Dorf nicht nur aus Lehmhütten besteht ist
allerdings Mobilfunk möglich. Falls du zweifel an meinen Worten hast,
kannst du dich ja mal mit meiner Frau auseinandersetzen, in fließendem
Spanisch, das sie als ihre Muttersprache bezeichnet und das sie in 15
Jahren Aufenthalts in Peru gelernt hat.
> der punkt ist doch dass wir in einer konsumgesellschaft und in
> einer demokratie leben. letzteres zwar nur theoretisch, aber das ist
> jetzt mal egal. Wenn die mehrheit ein handy will (das natürlich nur
> mit dazugehörigen sendeanlagen funzt) und dafür geld bezahlt, dann
> wird diese mehrheit ihr handy bekommen, wogegen die minderheit dann
> gar nix machen kann.
Das ist ein Irrtum. Auch eine Mehrheit kann in unserer Gesellschaft
nicht durchsetzen, was sie will. Wenn es um körperliche Unversehrtheit
geht dann ist schluß mit Mehrheiten oder Minderheiten. Mal ganz
abgesehen davon, das es für die Damen und Herren Mobilfunker wohl eine
böse Überraschung geben würde, wenn man sich wirklich mal die Mühe
machen würde die Mehrheitsverhältnisse zu ermitteln. Wieviel von den
wertvollen Stimmen würden wohl wegfallen, wenn alle Wahlberechtigten
zur Urne gerufen würden?
mfg
M.Baehr