Archive for Juni 21st, 2008

Re: Telefonieren lenkt ab!!! - Der Piep im Ohr - das Handy im Auto

Topic: Allgemein| No Comments »

telefonierene für euch in .de, daß die Vernunft schneller einzieht als
> hier
> in .at
Leider haben Vernunft und gesunder Menschenverstand in .de genauso
wenig Tradition wie laisser faire. Manchmal habe ich den Eindruck, der
gemeine Deutsche fühlt sich nur wohl, wenn er anderen ans Bein pinkeln
und sich der Staatsraison unterordnen kann. Irgendwie hatte Morgenthau
doch recht…
> Viel stärker als im Gespräch mit Beifahrer, weil ich dem
> Gesprächspartner am Telefon noch zusätzlich sagen muß, wenn ich
> aufgrund einer bestimmten Verkehrssituation noch sagen muß, daß ich
> nicht geantwortet habe, weil da jetzt einer mal zu schnell die Spur
> gwechselt hat (oder was auch immer). Der Beifahrer kriegt das mit,
> der am anderen Ende der “Strippe” nicht!
Das mag durchaus sein. Allerdings gibt es meines Wissens außer über
Handies und Zigaretten am Steuer keine Verlässlichen Studien über die
Auswirkungen “anderer” Nebenbeschäftigungen auf die Fahrtüchtigkeit.
So ist meines Erachtens Musik beim Fahren (noch dazu, wenn diese so
laut ist, daß der Schalldruck beinahe die Scheiben rausdrückt..) der
Fahrtüchtigkeit auch nicht gerade zuträglich. Es wundert mich wirklich,
daß es im regulierungswütigen Deutschland nicht auch Regelungen gibt,
die z.B. die Bedienung des Autoradios, das Naseputzen, Essen, Freundin
befummeln, e.t.c. am Steuer verbieten.

Warum diese Einseitigkeit, lieber Gesetzgeber ??

Nichtsdesdotrotz halte ich es für Sinnvoll, möglichst nicht während des
Fahrens zu telefonieren, schon gar micht ohne FSE. Und wenn der gemeine
Deutsche eben zu dumm zu vernünftigem Denken ist und deshalb ein Gesetz
braucht: So be it. Armes Deutschland !
Soviel dazu.
mv flames >/dev/null

Re: Telefonieren lenkt ab!!! - Der Piep im Ohr - das Handy im Auto

Topic: Allgemein| No Comments »

telefonierendurchaus sein. Allerdings gibt es meines Wissens außer über
> Handies und Zigaretten am Steuer keine Verlässlichen Studien über
> die
> Auswirkungen “anderer” Nebenbeschäftigungen auf die
> Fahrtüchtigkeit.
> So ist meines Erachtens Musik beim Fahren (noch dazu, wenn diese so
> laut ist, daß der Schalldruck beinahe die Scheiben rausdrückt..)
> der
> Fahrtüchtigkeit auch nicht gerade zuträglich.
Übers Musikhören gibt es soviel ich weiß Studien (nein, ich hab gerade
keine URL parat), die unter anderem wohl belegen, daß bestimmte Musik
sogar die Aufmerksamkeit steigert. Ob das immer noch der Fall ist, wenn
die Trommelfelle schon übersteuern, sei dahingestellt.
> Es wundert mich
> wirklich,
> daß es im regulierungswütigen Deutschland nicht auch Regelungen
> gibt,
> die z.B. die Bedienung des Autoradios, das Naseputzen, Essen,
> Freundin
> befummeln, e.t.c. am Steuer verbieten.
Weil Du daß in einer kritischen Situation (Gegenverkehr oder böser
Blick Deiner Freundin -> gegen Verkehr!) mal eben unterlassen kannst,
währen der Telefonpartner einfach weiterplappert, weil er ja nicht
merkt, was los ist (bis zum Crash-Geräusch jedenfalls)
Außerdem ist man, wenn man was konzentriert erzählt meist auch mit der
inneren Visualisierung beschäftigt, die von den äußeren Eindrücken
ablenken kann. Geht mir jedenfalls so.
> Und wenn der
> gemeine
> Deutsche eben zu dumm zu vernünftigem Denken ist und deshalb ein
> Gesetz
> braucht: So be it. Armes Deutschland !
Das steht zu befürchten.
-Stefan