telefonierenel stand:
>Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Preise
>für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt im September
>im Jahresvergleich um 0,7 Prozent; gegenüber dem August 2002
>kletterten sie um 0,2 Prozent. In den Vormonaten August und
>Juli waren die Telefonkosten im Jahresvergleich bereits um
>0,5 respektive 0,7 Prozent gestiegen.
Das liest sich (wegen des “bereits”) fast so, als seien die Preise im
Juli um 0,5% gesteigen, dann im August noch einmal um 0,7% und jetzt
im September abermals um 0,2%. Wenn sich die Zahlen aber jeweils auf
den Vergleichsmonat des Vorjahres beziehen, dann wird man nach einem
Preisanstieg natürlich jeden Monat gestiegene Kosten vorfinden, sogar
dann, wenn die Preise wieder rückläufig wären ohne dabei eine
vorangegangene Erhöhung wieder vollständig rückgängig zu machen.
Wie dem auch sei: Preissteigerungen in der Größenordnung von 0,7 %
innerhalb eines Jahres scheinen mir nicht gerade ein passender Anlass
zu sein, in lautes Wehklagen (… “unglaubliche Schweinerei”…) zu
verfallen. Das ist schließlich noch *unterhalb* der allgemeinen
Inflationsrate. Die gibt das Statistische Bundesamt nämlich für den
gleichen Zeitraum mit 1,1% an. Und selbst das ist im langjährigen
Vergleich sehr niedrig - im August letzten Jahres waren es zum
Beispiel 2,6%.
Ach ja: wer mag, darf jetzt noch die Preissteigerung für die c’t im
Vergleich zum Vorjahresmonat ausrechnen. ;-)