Archive for Mai 2nd, 2008

Grüne IT - CO2-neutral mit dem Handy telefonieren

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telefoniereneses Thema gemeinsam mit Webhostern in Deutschland voran
gebracht. So abwegig ist die Idee Telekommunikation mit regenerativen
Energien zu betreiben nämlich nicht. Ich sehe den “Ablasshandel” mit
Green Tags aka Zertifikaten nicht gerne, weil es am
Produktionsprozess der Dienstleistungen nichts ändert. Erst der im
Augenblick noch etwas teuere Regenerativstrom zwingt Techniker und
Kaufleute
zum Nachdenken, wo sie in der Hardware, im Rechenzenzentrum
und Repeatern etwas ändern müssen um langfristig profitabel und so
UMWELTFREUNDLICH wie möglich zu bleiben.
“O2 Germany setzt auf Öko-Strom” passt zu diesem Artikel und geht,
wenn es denn in 2008 wahr wird einen kleinen Schritt

Re: Richtig so! - Telefonieren wieder teurer

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telefonieren Dieses extreme Preisdumping muss endlich aufhören.
>
Wer mach denn den Preisdumping. Die Telekom erhöht die Grundgebühren
(gegen die kann man sich ja nicht oder nur schwer wehren) um dadurch
die Minutenpreise billig bis kostenlos (XXL-Tarif) anbieten. Hier ist
ja die Konkurenz. Wenn das so weiter geht ist der Grundpreis dann
vieleicht doppelt so hoch wie jetzt und alle Minutenpreise fallen weg
und nun sollen doch die anderen Unternehmen sehen wie sie mit
preisgünstigen angeboten dagegen ankämpfen. Die Telekom sagt selber
über sich, dass die Einnahmen durch Grundgebühren immer wichtiger
werden und die zeitabhängigen Gebühren an Bedeutung verlieren.
> Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite Arbeitsplätze wegfallen
> weil auf der anderen Seite ein Anbieter sitzt, der es sich “einfach
> mal so” leistet die Produkte unter Selbstkostenpreis anzubieten; um
> dann 12 Monate später mit Pauken und Trompeten unterzugehen.
>
> Flennt mal nur rum wegen der hohen Preise - vieleicht arbeitet Ihr ja
> zufällig in dem Supermarkt, in dem die (entlassenen) Mitarbeiter des
> ersten Konzerns bisher eingekauft haben. Dann stehen eure
> Arbeitsplätze auch auf der Kippe…
>
> Wettbewerb hin oder her, aber *destruktiver* Wettbewerb schadet
> vielen und nützt wenigen. Denkt mal drüber nach!
Wer macht den hier aus einer Monopolstellung (bei den Grundgebühren)
einen destruktiven Wettbewerb?
Wenn das Unternehmen in dem ich angestellt bin nicht läuft und es
Mitarbeiter entlassen muss ist die Verkäuferin in Supermarkt auch
nicht begeistert, weil weniger eingekauft wird, aber so ist die Welt.
Ich merke bei jedem Rechenschaftsbericht der Telekom, das es ein
Unternehmen ist das seine Kosten einfach nicht in den Griff bekommt,
Trotz bester Ausgangsbedingungen. Und was soll der Einwand mit den
Arbeitsplatzen? Das klinkt wie bei einem Politiker. Ein Unternehmen
kann so schlecht wirtschaften wie es will, wenn noch ein paar
Arbeitsplatze da sind sollte es mit allen Mitteln unterstützt werden?
Das sehen ich nicht so.
Um mal auf das Gebührenmodell auf deinen Supermarkt zu übesetzen.
Es gibt z.B. viele Supermärkt in einer Einkaufspassage, aber um
hinein zu kommen must du durch einen T-Supermarkt, bei dem Eintritt
zu bezahlen ist. Jetzt erhöht der T-Supermarkt den Eintrittspreis und
macht alle Artikel billig oder kostenlos. Jetzt kann sich der Manager
hinstellen und verlautbaren, dass es einen freien Wettbewerb zwischen
den Supermärkten gibt. Die anderen Supermärkt die unter normalen
Bedingungen überlebt hätten weil sie einfach etwas schlanker und
effizienter arbeiten, müssen Mitarbeiter entlasssen.
einen schönen tag noch
rain man

Telefonieren und Konzentration - Riskantes Multitasking

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Es gab mal einen Untersuchung, wieso soviele Menschen eigentlich beim
Telefonieren nebenbei irgendwo planlos rumkritzeln.
Das Ergebnis war sehr einleuchtend. Wir als Menschen sind darauf
programiert, das Gespräche durch Gestik und Mimik ergänzt werden.
Telefonieren wir aber, so passieren zwei Dinge:
Erstens sind wir meistens in einer Situation, in der wir selber keine
Gestik anwenden können.
Zweitens
fühlt sich unser Gehirn davon irritiert, das es keine
visulle Zusatzinformation darüber gibt, mit welche Gestik und Mimik
der Gesprächspartner das Gespräch untermalt.
Die Nichtnotwendigkeit eigener Gestik und die fehlende Information
wird in unserem Gehirn teilweise ergänzt, teilweise abgeleitet und in
der Fantasie visualisiert und durch das Rumgekritzel als
Übersprungshandlung kompensiert.
Wenn wir nun telefonieren und Auto fahren nehmen diese Ersatzprozesse
soviel von unserer Aufmerksamkeit in Anspruch, das unser Gehirn
visuelle Informationen teilweise überhaupt nicht mehr verarbeitet,
wir verlierrn sozusagen das Sehbewusstsein. Das hat nichts mit dem
Inhalt des Gespräches zu tun, sondern damit, das ein essentieller
Bestandteil des Gesprächs fehlt.
Wenn wir nun irgendwelche Irritationen am Strassenrand sehen, so
sehen wir immer noch und unser Gehirn ist durchaus in der Lage,
relevante visuelle Informationen vorrangig zu behandeln. (Zum
Beispiel rote Lichter jedweder Art).
Aber wenn wir telefonieren, kommen die visuellen Infos gar nicht mehr
da an, wo relevantes von irrelevantem getrennt wird.
Die Tatsache, das wir ein Gespräch mit einer abwesenden Person führen
ist das, was telefonieren beim Auto fahren zu einem extremen
Sicherheitsrisiko macht. Wer das nicht glaubt, muss nur mal einen
Selbstversuch starten. Einfach mal versuchen, einen Text zu tippen,
während er sich mit jemandem unterhält der neben ihm steht. Das geht.
Aber versucht mal, gleichzeitig was zu schreiben, was Sinn macht und
zu telefonieren

Ach ja, Statistik … - Telefonieren: Im Festnetz teurer, per Ha…

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telefonierenel stand:
>Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Preise
>für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt im September
>im Jahresvergleich um 0,7 Prozent; gegenüber dem August 2002
>kletterten sie um 0,2 Prozent. In den Vormonaten August und
>Juli waren die Telefonkosten im Jahresvergleich bereits um
>0,5 respektive 0,7 Prozent gestiegen.
Das liest sich (wegen des “bereits”) fast so, als seien die Preise im
Juli um 0,5% gesteigen, dann im August noch einmal um 0,7% und jetzt
im September abermals um 0,2%. Wenn sich die Zahlen aber jeweils auf
den Vergleichsmonat des Vorjahres beziehen, dann wird man nach einem
Preisanstieg natürlich jeden Monat gestiegene Kosten vorfinden, sogar
dann, wenn die Preise wieder rückläufig wären ohne dabei eine
vorangegangene Erhöhung wieder vollständig rückgängig zu machen.
Wie dem auch sei: Preissteigerungen in der Größenordnung von 0,7 %
innerhalb eines Jahres scheinen mir nicht gerade ein passender Anlass
zu sein, in lautes Wehklagen (… “unglaubliche Schweinerei”…) zu
verfallen. Das ist schließlich noch *unterhalb* der allgemeinen
Inflationsrate. Die gibt das Statistische Bundesamt nämlich für den
gleichen Zeitraum mit 1,1% an. Und selbst das ist im langjährigen
Vergleich sehr niedrig - im August letzten Jahres waren es zum
Beispiel 2,6%.
Ach ja: wer mag, darf jetzt noch die Preissteigerung für die c’t im
Vergleich zum Vorjahresmonat ausrechnen. ;-)