telefonierenls Radfahrer schon mehrmals beinahe von unaufmerksamen
> Autofahrern mit Handy in der Hand umgenietet worden wärejuckt auch
> keinen oder?
>
> Wenn man sich beschwert, werden Sie auch noch frech!
>
> Traurig, Traurig die Gesellschaft von anderen prinzipien fordern
> selber aber eine Outlawmentalität pflegen.
>
> Von mir aus sollten mit dem Handy am Kopf fahrende Autofahrer weitaus
> schärfer bestarft werden, da sie in erster Linie die schwächsten
> Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer) zusätzlich gefährden!
LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
Die einzigen Fahradfahrer die Umgenietet werden sie die welche rechts
durch den totenwinkel sich schlängeln, obwohl nur 30cm platz ist.
Oder entgegen der Einbahnstrasse entgegen kommen, am besten noch kurz
vor der Einfahrt einen langezogenen Spurwechsel zum Kurvenschneiden
durchführen. Sie wissen das es diese Probleme gibt und sie den
kürzeren ziehen. Trotzdem machen sie es. Sie wissen das sie Helm und
Schutzklamotten anziehen sollten, aber ich sehe ausser Mütter mit
Kindern keine Radfahrer mit Helm. Ich fahre übrigens selbst viel Rad
und Rollerblades. Ich Fahre aber auch viel Auto, vorallem im
Stadtbereich und stellenweise mit Transporter, welche einen noch
größeren toten winkel haben und man mangels Seitenscheiben auch nicht
ausgleichen kann durch Kopfdrehen. Ich habe aber bisher als Radfahrer
keine Probleme gehabt mit Autofahrern. Weis allerdings das ich auch
öfters mal Nichtrechthaben muss, also stehenbleiben obwohl ich fahren
dürfte. Zum einen wegen obiger Probleme zum anderen, weil es reicht,
das ein Autofahrer sich auf ein Kind am Strassenrand konzentriert,
weil das mit Ball spielt und er einfach auch nur ein Mensch ist und
keine Maschine. Es passiert dabei sehr schnell, das er mich vergisst.
Da ich das Kind in der Regek selbst auch sehe, muss ich nur selbst
etwas vorausdenken und mich in den Autofahrer reinversetzen, um zu
wissen, das ich hier besser nachgebe.
Gebe aber zu: Radfahren auch ohne Helm bisher. Kenne das verschwitze
Gefühl und die zerknauschte Frisur nach einer Tour selbst. Versuche
das durch besonders Defensives Fahren zu kompensieren.
Die vielen Gebote und Verbote haben doch letzendlich nur eines
gebracht: keine Autofahrer kann alles was er tun müsste in diesem
Moment auch wirklich tun. Er muss um überhaupt noch fahren zu können
schlampen. Wenn auch nur ein anderer Verkehrsteilnehmer sich drauf
verlässt das der Autofahrer perfekt reagiert, knallt es. Nur wenn
endlich alle anfangen ihr Verhalten zu ändern, dann besteht eine
chance. Und Anfangen heist nicht beim jeweils anderen die Vorleistung
einzuklagen oder selbst nach dem Ersten mal wo man “verliert” seine
defensive Haltung aufzustecken nach dem Motto, es macht ja keiner
sonst mit.
Ich bin 1991 in 4,5 Std quer durch Deutschland gefahren von
Puttgarden kurz vor Heilbronn. Nun werden viele sagen, ich müsse ein
Gnadenloser Raser gewesen sein. Mitnichten: Ich habe heute noch die
Strichliste die ich geführt habe und jeder Strich war ein anderes
Auto das mich überholt hat oder ich habe es überholt. Es waren
insgesamt 35, davon 15 als ich durch Hamburger Ecke durch bin. die
restlichen 20 waren auf der restlichen Autobahn. Und da keine
Speedlimit damals waren, ausser die ewige Baustelle bei Hannover, die
ich zugegeben mit 120 statt 80 genommen habe konnte ich konstant 200
fahren, also wirklich 200Km entfernung pro Std zurück legen. Seit
damals sind die Anzahl an fahrzeuge um über 50% gestiegen. Die
Mobilität wird von der Arbeit gefordert, will heisen es sind auch
viel mehr gleichzeitig unterwegs. Heute geht sowas einfach nimmer.
Dazu müssten wir doppelsoviele Autobahnen haben und diese alle
mindestens 6 spurig. So aber müssen wir einfach lernen den Fahrstil
anzupassen und 5 auch mal gerade sein lassen. Immerhin ist es so:
wenn man das rechthaben verliert, gewinnt man vieleicht sein Leben,
oder wenn man Recht bekommt verliert man es. Also lieber mal das
Recht verlieren, als das Leben. Die erster Mentalität passt nicht auf
unsere Strassen.
Möchte auch nicht wissen, wieviel der Radfahrer die über Autofahrer
schimpfen schon in der Fußgängerzone gefahren sind, statt zu
schieben. Natürlich wird hier argumentiert, das ist doch ungefährlich
und nicht zu vergleichen. Aber hier werden die Fußgänger gezwungen zu
verlieren, nämlich ihr Recht nur weil es konzequenzlos ist. Der
fußgänger steigt 200m weiter mit Frust auf Radfahrer ins Auto. Den
Rest können wir uns denken. DER lässt keinen Radfahrer gewinnen wenn
ER im recht ist.
/ironie/
Freisprech an, Frau anrufen, Radfahrer der Vorfahrt nimmt umnieten,
puh nun gehts mir besser.
/ironie off/