> Da nun DSL vom ISDN
> preislich entkoppelt ist, war es nur logisch, das solch eine Technik
> nun kommt. Der Provider mietet nur den DSL-Teil, was der Telekom die
> möglichkeit lässt (und diese rechnen ja damit) Den Telefonieteil
> selbst an den Kunden zu vermieten. Aber das wird dann nicht mehr
> nötig, da er über diesen Frequenzbereich bereits alles hat.
Die Frage ist nur, ob QSC oder jemand anders auf der Letzten Meile
einen Teilfrequenzbereich mieten darf, mit dem er machen kann, was er
will. Das ist keineswegs selbstverständlich - müsste man mal
recherchieren. Möglicherweise bietet QSC diesen neuen Service nur auf
Leitungen, die KEINE normalen Telefonleitungen der T. sind, das
klänge fur mich plausibler.
> Übrigens, ein Vorgänger meinte 4 ISDN gingen garnicht über eine
> Leitung. Das ist falsch. Man kann bis zu 30 ISDN über eine Leitung
> machen, also 30 Anschlüsse a 64Kbit, bzw diese auch aufteilen in 15
> ISDN-Anschlüsse. Primärmultiplex-Anschlüsse. Wird auch bei
> Leitungsengpass von der Telekom benutzt. Im Verteilerkasten in der
> Strasse sitzt dann ein Wandler, der daraus wieder die normalen
> ISDN-Anschlüsse macht.
Und das läuft von dem Verteilerkasten bis zur VSt über eine einziges,
ganz normales Adernpaar? Nicht über eine “bessere” Leitung? Die
Primärmultiplexanschlüsse für Endnutzer haben jedenfalls 4 Adern.
Rolf Keller