Ich glaube ganz so einfach ist das ganze spielchen nicht. ISDN ist
dublex, also 64Kbit up UND 64Kbit Downstream (man kann reden und
hören gleichzeitig) Schon deshalb muss die Datenrate 576Kbit netto
(obs header und Fehlerkorrekturdaten gibt und diese noch gebraucht
werden, da ATM ja schon selbst fehler korriegiert, weis ich nicht)
Sein und zwar im Up und Download. Dazu die 768/128 so das man einen
1344/704Kbit Anschluss benötigt, maximaler Ausbau. Da DSL-Technik
stark entfernungsabhängig ist, bleibt die Frage wieviel User
innerhalb der Reichweite dann noch sind. Würde mal sagen, es bewegt
sich im 3Km Entfernungsbereich. Sind noch Header-Daten dabei so
kommen wir in den Bereich von über 1500/800 wodruch sich die
Reichweite sicherlich nochmals verkleinert. So ganz das wahre scheint
es noch nicht zu sein.
Denke mal es soll als Gegenrechnung dienen, gegen die Mietgebühr,
welche die Telekom für die letze Meile berechnet. Da nun DSL vom ISDN
preislich entkoppelt ist, war es nur logisch, das solch eine Technik
nun kommt. Der Provider mietet nur den DSL-Teil, was der Telekom die
möglichkeit lässt (und diese rechnen ja damit) Den Telefonieteil
selbst an den Kunden zu vermieten. Aber das wird dann nicht mehr
nötig, da er über diesen Frequenzbereich bereits alles hat.
Übrigens, ein Vorgänger meinte 4 ISDN gingen garnicht über eine
Leitung. Das ist falsch. Man kann bis zu 30 ISDN über eine Leitung
machen, also 30 Anschlüsse a 64Kbit, bzw diese auch aufteilen in 15
ISDN-Anschlüsse. Primärmultiplex-Anschlüsse. Wird auch bei
Leitungsengpass von der Telekom benutzt. Im Verteilerkasten in der
Strasse sitzt dann ein Wandler, der daraus wieder die normalen
ISDN-Anschlüsse macht.