telefonierenraumer zeit voip gemacht wird ist ein fact. ob ich das auf
der pbx-seite über e-dss1 oder q.sig realesiere ist gleichgültig und
vielfach nachgewisen. in neuerer zeit sind aber auch noch andere
techniken dazugekommen (transparent common channel signalling, clear
channel …). fax und modem stellt auch kein gösseres problem dar mit
cisco fax oder fax path thru, t.37 oder t.38… gibt es diverseste
implementationen. sicherlich brauche ich eine definierte
mindestbandbreite, queuing, das nicht nur TOS auswertet und WFQ macht,
sondern um die latency gering zu halten genau diese vermindert (LLQ)und
verfahren wie link fragmentation and interleaving (LFI) u.s.w.. wir
sprechen aber heute von ip-telefonie, was meint, dass das endgeraet
selbst ip-faehig ist und nicht nur alte technik via ip verbunden wird.
man darf das nicht durcheinanderwerfen, treten doch auf einmal ganz
andere mechanismen des telefons in den vordergrund, die man bisher
nicht kannte. ich denke, das haben die traditionellen hersteller noch
nicht ganz begriffen. sie versuchen ihre alte technik an ip zu knuepfen
und verkaufen das auch noch als vorteil. wahrscheinlich ist aber auch
der zug so schnell, dass sie es nicht schaffen, gleichwertige technik
wie z.b. cisco zu entwickeln und meist nur cornet,up0, abcf u.s.w. via
ip tunneln. es lebe die proprietaere welt von gestern. einmal
beispielsweise alcatel- immer alcatel. ip telefonie heisst aber doch
vielmehr austauschbarkeit der endgeräte (der nachweisliche preisverfall
im letzten jahr wird sich durch steigenden wettbewerb weiter
fortsetzen). der kommunikationshabitus wird sich an den der datenwelt
und vice versa anpassen. so geht es nicht um den puren ersatz der
endegräte mit einem 1:1 abbilden der funktionalitäten sondern um den
einsatz neuer applikationen, die wirklichen mehrwert im geschaeftlichen
alltag bieten. es gibt von cisco da ausgereifte lösungen im bereich
UMS, contact center, kopplung an ERP-Programme. gleiches sehe ich auch
bei siemens. die gemeinsame tochter mysap von siemens und sap bietet
kopplung von sap mit telefonie. da solche anwendungen über offene
schnittstellen gehen(XML,TAPI,LDAP,JTAPI,…), ist sicher die
austauschbarkeit für den anwender gegeben.
dass man mit mehr oder weniger features telefonieren kann-das
bezweifelt keiner. das die qualität gleichbedeutend mit isdn ist- welch
wunder (ist ja der selbe codec (g.711)) und dass es mittlerweile viele
firmen (gerade in deutschland) gibt, die gute produkte haben ist
bekannt. wer meine optimistische meiung nicht teilt kann ja unter
http://www.datacom-magazin.de/redaktion/red_0501/sp1-0501.htm
mal nachlesen, wie die welt derzeit wirklich aussieht.
aber liebe ct: bitte schreibt doch einmal, was die firmen über die
reine telefonie (gähhhnnn)hinaus zu bieten haben. da wird’s erst
richtig interessant! wie skalierbar sind die lösungen? wie redundant
sind die lösungen? was bietet ip-tel. in zusammenhang mit UMS? wie
sehen die contactcenter der gegenwart aus (wer baut schon noch schnöde
callcenter ohne web/email-einbindung)? DAS SIND DIE VORTEILE VON
IP-TELEFONIE!!! DA SPAREN DIE UNTERNEHMEN!!!
Bert Czaya
bert.czaya@web.de